• 07-MAR-2017

Dunlop-Motorsport 2017 aufbauend auf WM-Erfolg 2016

  • FIA-WEC-Titelträger Aston Martin Vantage auf dem Genfer Autosalon
  • Sieger der drei Klassen 2016 in der FIA World Endurance Championship auf Dunlop
  • Intensives Testprogramm für 2017 startete bereits 2016 vor dem Saisonfinale


Genf, 7. März 2017 – Der Aston Martin Vantage, Klassensieger der GTE-Pro-Klasse der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2016, wird von Dunlop auf dem diesjährigen Genfer Autosalon präsentiert. In ihrer ersten gemeinsamen Saison gewannen Aston Martin und Dunlop nicht nur die Teamwertung in der GTE-Pro-Klasse, die beiden Fahrer Nicki Thiim und Marco Sørensen sicherten sich auch die Langstreckentrophäe für GT-Fahrer.

Für die Saison 2016 hatte Aston Martin mit Dunlop eine technische Partnerschaft vereinbart, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem neuen Ford GT-Team und den etablierten Langstreckenteams von Ferrari und Porsche zu erzielen. Für Aston Martin-Teamchef Paul Howarth war der Wechsel des Reifenpartners der Schlüsselfaktor für die Erfolge und Konstanz des Teams in der Saison 2016. „Dunlop ist vorbildlich, die Ingenieure unterstützen uns permanent, jedes Rennen und jeder Test wird von ihnen detailliert analysiert. Wir haben eine offene Telefonleitung mit ihnen. Ich habe mit allen großen Reifenfirmen bei Testprogrammen zusammengearbeitet. Wenn eine Beziehung aufgebaut wird, gibt es Stolpersteine, aber nicht mit Dunlop."

Dunlop hat im vergangenen Jahr bereits sehr frühzeitig den Fokus auf 2017 gelegt. „Bereits einen Tag, nachdem wir die Meisterschaft gewonnen haben, starteten wir mit dem Testprogramm für 2017“, sagte Xavier Fraipont, Managing Director Dunlop Motorsport.

Auch das Siegerteam Rebellion in der Privatklasse der LMP1 sowie Signatech Alpina in der LMP2-Kategorie waren in der Saison 2016 auf Dunlop unterwegs. In diesen Prototypenklassen erwartet Dunlop für 2017 erhebliche Leistungssprünge. Durch das neue Reglement in der LMP2 werden die Fahrzeuge noch leistungsfähiger mit zusätzlichem Abtrieb. Dies führt zu neuen Herausforderungen für die Reifenhersteller in einer Meisterschaft, in der Haltbarkeit und Konstanz die wichtigsten Siegfaktoren sind.

Dunlop testet seit Ende der Saison 2016 in Sakhir (Bahrain), Sebring (USA), Aragon (Spanien) und Paul Ricard (Frankreich). Dabei wurden mit den modifizierten LMP2-Autos und den neuen Dunlop-Reifenspezifikationen Rundenzeiten erzielt, die fast so schnell waren wie die der LMP1-Autos vor vier Jahren.

Die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft startet am 16. April in Silverstone.